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| Wissenschaftliche Studien über Maca |
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Seit etwa Mitte des 20.Jahrhunderts wurde das Interesse der peruanischen und internationalen Wissenschaftler an der alten Kulturpflanze, Lepidium meyenii, erweckt. Insbesondere machte sich die peruanische Wissenschaftlerin, Dr. Gloria Chacon, grosse Verdienste um die neuere Forschung über die fruchtbarkeitsfoerdernde Wirkung der Maca. Sie fuehrte erstmals, an der Universitaet in Lima, Studien mit Alkaloiden aus der Maca-Wurzel an maennlichen und weiblichen Ratten durch. Diese Alkaloide haben einen erhoehten Fruchtbarkeitseffekt auf die Geschlechtsorgane der Ratten gezeigt. Die Alkaloide wirkten stimulierend auf den Hypothalamus und auf die Hypophyse um die notwendigen Geschlechtshormone freizugeben. Laut Dr. Chacon wirkt die Maca-Wurzel nicht nur positiv auf die Geschlechtsorgane, sondern auf das gesamte Endokrin-System und normalisiert demzufolge den Hormonspiegel. Auch die Bauchspeicheldruese und Schilddruese, sowie die adrenalen Druesen beider Geschlechter werden durch die Maca-Wurzel positiv beeinflusst. (Dr. Gloria Chacon, Maca the Peruvian food plant with high nutritional and medicinal properties. Lima, 2001)
Der Wissenschaftler Gustavo Gonzales, von der peruanischen Universitaet Cayetano Heredia, ist der erste Wissenschaftler, der die Wirkung von Maca auf Menschen untersucht hat. Er hat neun feiwilligen Maennern drei Monate lang Maca verabreicht. Er stellte eine Steigerung der Energie von bis zu 180-200% fest und eine Verdoppelung der Spermien-Menge. Auch gab dieselbe Studie an, dass Maca den Blutdruck senkt und keine negativen Auswirkungen auf das Herz hat (aus Asian Journal of Andrology).
Auch amerikanische Wissenschaftler haben sich in den letzten Jahrzehnten intensiv mit dem Studium der Maca-Wurzel und ihrer Wirkung auf den menschlichen Koerper beschaeftigt. Zum Beispiel, nach Dr. Hank Osswald, staerkt Maca bedeutsam die Immunitaet. Er schreibt: "Sie koennen den positiven Effekt auf das Blut unter dem Mikroskop sehen. Die Elemente die dafuer verantwortlich sind, sind wahrscheinlich Mineralien und Spurenelemente, die energieverwandte Systeme und die Druesen unterstuetzen". Dr. Osswald faehrt fort: "Einer der dramatischsten und bemerkenswertesten Nutzen von Maca ist die Reduktion von Stress. Maca ist ein starkes Adaptogen, welches das Koerpersystem ausbalanciert und normalisiert. Maca kann z.B. niedrigen Blutdruck erhoehen und zu hohen senken. Maca hat also einen ausbalancierenden Effekt auf die Hormone und ist dafuer bekannt, die unangenehmen Symptome des praemenstruellen Syndroms zu lindern, ebenso die Beschwerden der Wechseljahre und andere hormonbedingte Zustaende bei Frauen." (Aussage von Dr. Hank Osswald aus: Fuehle dich staerker und gesuender).
Eine Gruppe italienischer Wissenschaftler von der Pharmazeutischen Universitaet in Ferrara unter der Leitung von Prof. Stefano Manfredini und Dr. Angela Angusti haben sich umgehend mit dem Studium der Inhaltstoffe der Maca-Wurzel und ihre Auswirkungen auf den menschlichen Koerper beschaeftigt. Sie berichten, dass die Maca-Wurzel hilft, den Alterungsprozess des Koerpers zu verzoegern indem sie gleichzeitig auf mehreren Fronten wirkt. Dies wird durch die Wissenschaftler folgendermassen beschrieben: Dank ihres Gehalts an Vitaminen mit antioxidativer Wirkung (Vitamin A, C, E), Flavonoide, ungesaettigte Fettsaeuren, Phosphor und Oligoelemente wie Mangan, Kupfer und Zink, besitzt Maca energiespendende Eigenschaften und foerdert dadurch die Erhaltung der koerperlichen Vitalitaet sowie die Erhaltung der geistigen Klarheit. Darueber hinaus senkt Maca bedeutend den Cholesterinspiegel (insbesondere die Werte des schaedlichen LDL) was die Arterien von Belag frei haelt und Arterienverkalkung verhindert.
Dr. Jorge Aguila Calderon, Dekan der Fakultaet fuer Humanmedizin an der Universitaet Federico Villareal in Lima, fasst die Erkenntnisse seiner langjaehrigen Forschung an Patienten zusammen: Er sagt, dass Osteoporose und Mangelerscheinungen des Knochensystems bei Kindern und Erwachsenen, sowie Knochenbrueche bei aelteren Menschen, mit Maca, aufgrund des hohen Kalzium-, Magnesium- und Siliziumgehalts erfolgreich behandelt werden konnten. Auch Rachitis, weibliche und maennliche Unfruchtbarkeit, verschiedene Formen von Anaemie, die Symptome der Wechseljahre, Hitzewallungen und naechtliche Schweissausbrueche, klimakterische Beschwerden, Erektionsstoerungen, Impotenz und andere Sexualstoerungen, allgemeine Erschoepfungszustaende und vorzeitiges Altern wurden erfolgreich mit Maca behandelt. (Nach der Aussage von Dr. Jorge Aguila Calderon in dem Artikel aus Physicians Note). |
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